Lanz + Precht

Lanz + Precht

In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „Lanz + Precht“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt. *** Credits: Producer: Lucas Raßbach, Redaktion: Monika Fabricius und Simon Schuling, Postproduktion: Dominik Völkl, Redaktion ZDF: Henning Brekenkamp und Marc Lovric ***
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Episodi

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#263 (Wohnungsnot - hilft das Vergesellschaften?)

18 Set 2026
266-

#262 (Wenn die Mitte ihre Mehrheit verliert)

Die Moderatoren analysieren den politischen Wandel in Deutschland, ausgehend von persönlichen Anekdoten bis hin zur Analyse der aktuellen Zäsur in Sachsen-Anhalt. Dabei wird das Ende der Ära Merkel und die damit einhergehende Rückkehr zu politischer Polarisierung thematisiert. Die Diskussion beleuchtet zudem die strukturellen Krisen der liberalen Demokratie, einschließlich der Macht von Medien und Geld sowie der zunehmenden Ideologisierung gesellschaftlicher Debatten. Es wird argumentiert, dass Rechtspopulismus eher ein Symptom dysfunktionaler demokratischer Prozesse als deren alleinige Ursache ist.

11 Set 2026
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#261 (AfD: Auf dem Weg zur blauen Hegemonie?)

Die Moderatoren reflektieren über das fünfjährige Jubiläum ihres Podcasts und analysieren die demografische Krise in Sachsen-Anhalt am Beispiel von Köthen. Dabei wird untersucht, wie die AfD durch die Besetzung kultureller Räume eine „kulturelle Hegemonie“ im Osten aufbaut, wobei theoretische Parallelen zu Antonio Gramsci und Karl Marx gezogen werden. Die Diskussion erörtert zudem die Strategien der Rechten, soziale Medien und emotionale Bindungen zur Mobilisierung junger Zielgruppen zu nutzen. Abschließend werden die politischen Folgen einer möglichen AfD-Regierung sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels thematisiert.

04 Set 2026
264-

#260 (Friedrich Merz: Ein Denken von gestern?)

Die Diskussion beleuchtet die politische Lage der CDU unter Friedrich Merz und kritisiert dessen mangelnde Anpassungsfähigkeit an eine multipolare Weltordnung sowie das Fehlen politischer Alternativen in Europa. Es wird vor der Radikalisierung rechter Parteien gewarnt und die Unfähigkeit etablierter Politiker thematisiert, auf geostropolitische Veränderungen zu reagieren. Zudem werden Reformvorschläge für das deutsche Rentensystem und neue Steuerkonzepte für KI und Robotik erörtert. Die Sprecher kritisieren die Visionslosigkeit der deutschen Politik angesichts von Herausforderungen wie Demografie, Migration und Klimawandel sowie die zunehmende Polarisierung durch Populismus.

28 Ago 2026
263-

#259 (Das AfD-Versprechen: Zurück in die Vergangenheit?)

In dieser Episode analysieren die Moderatoren das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt und untersuchen dessen Realisierbarkeit sowie die dahinterstehenden politischen Strategien. Dabei werden Themen wie Migrationspolitik, Bildungsreformen und die rechtlichen Hürden von Forderungen nach Abschiebehaft oder Arbeitszwang kritisch beleuchtet. Zudem wird die Gefahr eines gezielten Kulturkampfs diskutiert, der darauf abzielt, durch gesellschaftliche Spaltung von strukturellen Problemen abzulenken. Die Sprecher erörtern zudem die langfristige Strategie der Partei, durch Personalpolitik und die Besetzung von Verwaltungsposten eine dauerhafte Veränderung des Staatsapparates anzustreben.

21 Ago 2026